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Frank
Moderator

 Anmeldungsdatum: 26.07.2004 Beiträge: 539 Wohnort: Dorsten - Lembeck
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Der erste Spatenstich ist getan, die neue Brücke, die den Rügendamm entlasten soll, ist in Bau.
Die Kosten für das, mit 2800m längste, 126m hohe, deutsche Brückenbauwerk werden auf 85 Mio. € veranschlagt.
Für den Bau der Brücke werden 13Ha Wald und 210 Alleebäume geopfert.
Über Sinn und Folgen des Brückenbaus wird heftig gestritten.
Auch dieses Bild wird sich dann ändern. _________________ Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr.
Mehr dazu: InselFans -- das Reiseportal :: Die Fotogalerie :: Der Inselfans Webkatalog
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Speedy
newbie

Anmeldungsdatum: 02.09.2004 Beiträge: 2
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Es wurde auch Zeit dass da endlich was gemacht wird.
Jedesmal wenn ich zum Camping nach Rügen fahre, stehe ich erst in Stralsund und dann auf der B96 im Stau. Da hab ich den Kaffee schon af bervor ich da bin.
Wenn die Brücke fertig ist kann ich mindestens ne Stunde Fahrzeit sparen.
Und wech
Speedy
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Gast
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Dann noch eine sechsspurige Autobahn, oder gleich die ganze Insel als Parkplatz für die Seebäder asphaltieren.
Die Planer werden es nie lernen. Wieder geht ein Stück deutscher Natur vor die Hunde.
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Frank
Moderator

 Anmeldungsdatum: 26.07.2004 Beiträge: 539 Wohnort: Dorsten - Lembeck
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@Speedy:
Deine Hoffnung auf Ersparnis von einer Stunde Fahrzeit wirst Du begraben können. Der Stau wird sich nur an das Ende der Ausbaustrecke, nach Bergen, verlagern.
Die Vorstellung, daß Rügen von einer Autobahn durchschnitten wirkt, läßt mich schaudern. Die Idee, dadurch den Fährhafen Sassnitz zu fördern, mag aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein, aber die ökologischen Folgen für die Insel sind nicht absehbar. Eine Förderung des Hafens ist Gleichbedeutend mit einer höheren Auslastung, ergo gibt es noch mehr Verkehr auf der Insel, so daß die Entlastung eventuell wieder aufgezehrt wird.
CU
Frank _________________ Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr.
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Kati
Gast
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Peter
Gast
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Das klingt ja schrecklich.
Ich sollte mal wieder nach Rügen, bevor dieser Schwachsinn die Landschaft kaputt gemacht hat.
Was sagen denn die Rüganer dazu?
Grüße
Peter
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Björn
Gast
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Ich kenne Rügen ncoh aus DDR-Zeiten. Seitdem ist viel passiert. Nicht alles zum Guten.
Den Baubeginn hab ich irgendwie verpennt und erst hier davon gelesen. Hab dann mal mit Freunden dort telefoniert. Viele Rüganer haben Angst vor noch mehr Verkehr auf der Insel, sind aber häufig abhängig von den Sommergästen. Im Osten sind Jobs knapp, die bessere Erschließung macht Hoffnung.
Persönlich trauere ich dem "alten", gemütlichen Rügen nach.
Björn
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H.P.
Gast
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Ist wegen der Baustelle mit Verkehrsstörungen zu rechnen?
Ich will über Weihnachten nach Rügen.
H.P.
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ricode
Gast
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Sorry, dass ich nur als Gast schreibe!
Also ich wohne auf der Insel und huch ich arbeite auch im Fährhafen na so ein Zufall.
Na jedenfalls kann es nicht schnell genug mit der 2. Rügenanbindung gehen und wenns klappt hoffentlich auch noch mit dem Ausbau der B96.
Im Sommer, immer nur Stau - runter von der Insel - rauf auf die Insel- in Stralsund.
All die Probleme sind dann gelöst. Die Planer haben sich auch schon was dabei gedacht. Nur die netten Grünen waren und scheinen immer noch der Ansicht zu sein, dass das nicht nötig sei. Aber im Stau stehen, will eine Frau Preller auch nicht- na wie denn nun??????
Fakt ist nunmal, dass der Fährhafen die schnellsten und kürzesten Verbindungen gen Osten und Norden hat. Warum also einen der größten direkten und indirekten Arbeitgeber nicht fördern?
Schon dumm genug, dass man es Firmen schwer macht sich in Mukran anzusiedeln. Na raten wir mal wer dahinter steckt? Ja wirklich die Grünen schon wieder Und wenn die nicht ihre eigenen Demonstranten mir Bussen hergebracht hätten, dann hätten wir auch hier eine schöne Werft, die sich auch in das natürliche Umfeld hätte eingefügt.
Touristen werden so oder so immer mehr. SChliesslich sieht sich kaum jemand die Straßen an, sondern fährt nach Binz, Sellin, KAp Arkona und all die anderen Orte.
Was soll also die endlose Diskussion, über Straßenneubau?!
Es ist notwendig.
Und ausserdem würde ich gern meine Arbeit behalten. Und über die hohe Arbeitslosenquote in Meck/ pomm brauch ich doch gar nicht erst anfangen oder?!
Rico (26)
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Frank
Moderator

 Anmeldungsdatum: 26.07.2004 Beiträge: 539 Wohnort: Dorsten - Lembeck
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Hallo Rico,
schön, mal einen betroffenen Rüganer im Forum zu haben.
Wären Gastposter nicht erwünscht, dürften sie nicht schreiben.
In einigen Punkten stimme ich dir ohne Einschränkungen zu:
1. Die Verkehrssituation auf Rügen, die ich nur als Tourist kenne, muß verbessert werden. Die endlosen Staus vor dem Rügendamm sind für Autofahrer lästig und für die Anwohner - ich denke da insbesondere an die Stralsunder Seite - sicherlich unerträglich.
2. Arbeitsplatzsicherung und -neuschaffung haben eine hohe Priorität.
Als Besucher habe ich naturgemäß zum Teil andere Interessen und Sichtweisen als die Einwohner, bin aber der Meinung, daß es in unser aller Interesse liegt, Rügen in seiner Besonderheit zu erhalten.
Ich stelle, gerade hier im Ballungsraum Ruhrgebiet, immer wieder fest, daß ein Ausbau von Straßen nur kurzfristig zu einer Verbesserung der Verkehrssituation beiträgt, da die verfügbare Kapazität schnell durch zusätzlichen Verkehr aufgezehrt wird. Häufig ist dabei zu sehen, daß der zusätzliche Autoverkehr, in nicht unbeträchtlichem Ausmaß, durch Verlagerung von anderen Transportwegen auf die Straße verursacht wird. Eine Langzeitbetrachtung der Situation auf Rügen wäre interessant, leider kenne ich die Statistiken zum Güterverkehrsvolumen der Bahn nach Rügen nicht.
In einem Internetforum, leider finde ich die Quelle nicht mehr, gab es mal einen Beitrag, in dem sehr deutlich die Einwände von Rügener Bürgern gegen die Art des Ausbaus dargestellt wurden. Im Grunde ging es darum, daß gerade im Bereich der nördlichen Brückenzufahrt <-> B96 die Verkehrsanbindung der Anlieger schlechter wird. Zum Teil sogar Verkehrswege durch die Rampenkonstruktion abgeschnitten werden. Wenn Du dazu Informationen hast, wäre ich sehr interessiert.
Wie haben sich die Planer die Anbindung Sassnitz/Mukran vorgestellt? Zur Verfügung stehen nur die Streckenführung über das Prorer Wiek, oder, mit topologisch sehr beschränkten Ausbaumöglichkeiten, über Lietzow. Beide würden verkehrstechnisch zu hohen Punktbelastungen führen. Insofern ist der Vorwurf, daß sich der Stau nur Richtung Bergen verlagern wird, nicht ganz unberechtigt. Weißt Du mehr dazu?
Ich frage mich, ob der Ausbau nicht auch in weniger bombastischer Form praktizierbar gewesen wäre. In den Links, die Kati in ihrem Posting gesetzt hat, sehe ich durchaus nachvollziehbare Ansätze.
Was die Brücke angeht, die ich für überdimensioniert halte, sind durch den Baubeginn bereits Tatsachen geschaffen worden, die nicht mehr korrigierbar sind. Ich hoffe, das weitere Ausbauten vorsichtiger vorgenommen werden.
BTW: Du bist herzlich eingeladen, dich auch bei anderen Themen zu beteiligen. Insbesondere natürlich als Fachmann zum Thema Rügen.
Gruß
Frank _________________ Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr.
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